Freiwillige Feuerwehr Kaltennordheim

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2473 Stunden im Ehrenamt

Jahreshauptversammlung 2012Brände, Sturmschäden, Hochwasser, Unfälle, Ölspuren, Tragehilfe – wenn Not ist, sind sie da, die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Kaltennordheim. Dabei müssen sie selbst ständig auf dem neuesten Stand sein. Sich weiterbilden im praktischen und theoretischen Unterricht, bei Lehrgängen und zahlreichen Einsatzübungen.


Doch damit nicht genug, kommen die Kameraden auch, wenn Straßen abgesperrt, Umzüge abgesichert, Festzelte aufgebaut oder Nachtwache gehalten werden müssen. Sie repräsentieren die Kaltennordheimer Wehr bei Veranstaltungen in der Region. Und bei Arbeitseinsätzen am und um das Gerätehaus, Wartung und Pflege der Feuerwehrfahrzeuge und selbst bei der Reinigung des Schwimmbadbeckens sind die Kaltennordheimer Feuerwehrleute zuverlässige Helfer. Dass alles kostet viel Zeit, freie Zeit, in der freiwilligen Feuerwehr. Rund 1000 Stunden mehr als im Jahr zuvor haben die Kameraden der Kaltennordheimer Stützpunktfeuer 2011 dafür investiert. Zusammengezählt: 2473 Stunden.


„Das sind sechs Stunden Einsatzzeit am Tag“, betonte Ulrich Schramm zur Jahreshauptversammlung. Und, das sei „des höchsten Dankes wert“. Der Bürgermeister sei „stolz auf die Truppe“ und bat, „um eine weitere aktive Zusammenarbeit“. Dabei sei ihm klar, dass die Kameraden der Feuerwehr unter immer steigenderen Anforderungen arbeite.


Da es im Team sehr wichtig sei, sich auf den anderen verlassen zu können, müsse man in der Gruppe auch um die Belastungen jedes einzelnen wissen. „Befindlichkeiten müssen gemeinsam in der Gruppe getragen werden, sonst werden Befindlichkeiten zur Gefahr.“ Deshalb der Appell von Ulrich Schramm „Sich intern damit zu beschäftigen, sich auszutauschen, offene Worte zu sprechen zur Gesundung der Gruppe“. Wenn gewünscht, auch mit Unterstützung des Bürgermeisters. Damit die Stützpunktfeuerwehr auch in Zukunft genauso stark und einsatzbereit bleibt.


Ein Abend im Monat soll deshalb zukünftig dafür genutzt werden. Ist auch das Ziel von Stadtbrandinspektor Daniel Fiekers: „Probleme ansprechen, statt fern bleiben“.
„Dass hier auch mal offene Worte gesprochen werden können“, findet Erik Thürmer „sehr gut“. Das sei nicht überall so, sagte der Kreisverbandsvorsitzende und lobte die Stützpunktfeuerwehr als eine der aktivsten im Kreis.


Viele gute Wünsche wurden zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus ausgesprochen und Gratulationen überbracht. Dabei sollte nicht vergessen werden: „Wer den Entschluss fasst, Mitglied der Feuerwehr zu werden, hat fast nur noch Verpflichtungen“, betonte Kreisbrandinspektor Frank Ühling und dankte den Kaltennordheimer Kameraden, dass sie sich „so viel freie Zeit für die Allgemeinheit nehmen“.

 

Stützpunktfeuerwehr Kaltennordheim

Mitglieder:

Einsatzabteilung: 33, Jugendfeuerwehr:11, Alterskameraden: 9, Ehrenmitglieder:2, Fördernde (passive): 8, Verein: 50

 

Einsätze 2011:

12

 

Neu gewählte Kassenprüfer:

Eberhard Clas, Günther Bahn

 

Neuaufnahme Einsatzabteilung:

Maik Steinmetz

 

Ehrungen:

Manfred Schmidt (40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst), Oswin Rauch (60 Jahre Feuerwehrdienst)

 

 

Text und Foto: Katja Schramm

interner Bereich

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